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Bautenstandsbericht September – Loftprojekt Taura
Beginn der Fassadenarbeiten
Beim Loftprojekt Taura geht es sichtbar voran: Die Arbeiten an der historischen Fassade haben begonnen und markieren einen weiteren wichtigen Schritt bei der behutsamen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Im ersten Arbeitsschritt wird der vorhandene Altputz sorgfältig geprüft. Darauf folgt die intensive Reinigung der gesamten Fassadenfläche mittels Hochdruck-Wirbelstrahl-Düsen. Dabei werden Verschmutzungen und nicht mehr tragfähige Putzbereiche fachgerecht entfernt und der historische Untergrund für die nächsten Arbeitsschritte vorbereitet.
Anschließend werden saubere Übergangsschnitte hergestellt, um eine optimale Grundlage für die weiteren Putz- und Sanierungsarbeiten mit speziellen Mörtelrezepturen nach historischem Vorbild der Leibungsprofile zu schaffen.
Schritt
für
Schritt
Gerade bei einem Industriedenkmal wie dem Loftprojekt Taura ist ein sorgfältiger Umgang mit der bestehenden Bausubstanz von besonderer Bedeutung. Ziel ist es, den unverwechselbaren Charakter und die historische Architektur des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine hochwertige und nachhaltige Sanierung zu schaffen.
Schritt für Schritt erwacht die historische Trikotagenfabrik zu neuem Leben – und die besondere Architektur des Loftprojekts Taura wird wieder sichtbar.
Bautenstandsbericht September – Loftprojekt Taura
Fortschritte bei den Penthousewohnungen
Auch hoch oben auf dem Loftprojekt Taura nimmt das zukünftige Wohnerlebnis zunehmend Gestalt an. Bei den exklusiven Penthousewohnungen wurden weitere wichtige Bauabschnitte erfolgreich abgeschlossen.
Das Mineralwolle-Wärmedämm-Verbundsystem ist inzwischen fertiggestellt. Damit sind die entsprechenden Fassadenbereiche vorbereitet und die Voraussetzungen für die Montage der Fensterelemente geschaffen.
Ebenfalls abgeschlossen ist die Attikaverkleidung mit Scharblechen. Sie bildet einen wichtigen Bestandteil des oberen Gebäudeabschlusses und fügt sich zugleich in die hochwertige architektonische Ausführung des Projekts ein.
großzügig,
modern
Mit jedem abgeschlossenen Arbeitsschritt lässt sich immer deutlicher erkennen, wie sich historische Industriearchitektur und zeitgemäßes Wohnen beim Loftprojekt Taura miteinander verbinden.
Besonders in den Penthousewohnungen entsteht dabei ein außergewöhnliches Wohngefühl über den Dächern von Taura – großzügig, modern und eingebettet in die besondere Architektur des historischen Industriedenkmals.
Bautagebuch Anfang August
Auf der Baustelle des Loftprojekts Taura herrscht derzeit reger Betrieb. Ein wichtiger Meilenstein wurde erreicht: Das Baugerüst wurde inzwischen bis zum 5. Obergeschoss errichtet. Aufgrund der beachtlichen Gebäudehöhe kommt zusätzlich ein Lastenkran zum Einsatz, der die umfangreichen Arbeiten an der Fassade unterstützt und einen sicheren sowie effizienten Materialtransport ermöglicht.
Penthouse
Bei den Penthousewohnungen laufen die Arbeiten ebenfalls planmäßig. Derzeit wird der mineralische, nicht brennbare Wärmeschutz angebracht – ein wichtiger Schritt für die energieeffiziente Gebäudehülle. Das hochwertige Dämmsystem erfüllt höchste Anforderungen an Brand- und Wärmeschutz und schafft die Grundlage für ein angenehmes Wohnklima sowie eine nachhaltige Energieeffizienz. Mit dem zügigen Fortschritt an den oberen Geschossen rückt die Fertigstellung der exklusiven Penthousewohnungen Stück für Stück näher.
Bautenstand Ende Juli 2026
Auf der Baustelle wurden die Arbeiten an der Gebäudehülle planmäßig fortgesetzt. Das Gebäude wird aktuell vollständig von außen eingerüstet, um die anstehenden Fassadenarbeiten sicher und effizient durchführen zu können. Im nächsten Schritt wird das Dämmmaterial an der Außenfassade angebracht. Damit wird die Grundlage für eine energieeffiziente Gebäudehülle geschaffen, die den Wärmeverlust reduziert und den Wohnkomfort nachhaltig verbessert.
WÄRME
DÄMMUNG
Dämmungen der Fassaden erfolgt nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben.
Penthouse und Apartments werden mit nichtbrennbarer Außendämmung versehen.
Das historische Fabrikbauwerk erhält entsprechende Innenwanddämmungen der Außenwände. Der Bauablauf verläuft derzeit nach Plan.
Weil's so schön war, weitere Impressionen zum 22. Juni
Wenn der Blick vom Penthouse und der weitläufigen Dachterrasse über das idyllische Panorama Tauras schweift, entsteht eine tiefe innere Ruhe. Das sanfte Meer aus Dächern, eingebettet in die umgebende Natur, lässt in einem ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit zugleich aufkommen und entschleunigt den Geist.
Im Inneren des Gebäudes hingegen, strahlen die weißen, glatten Wände eine moderne, unaufgeregte Eleganz aus und bieten dem Auge einen Ruhepol. Und beim Blick nach oben, im Zwischengeschoss, offenbart sich eine weite, leicht glänzende Decke, die das einfallende Tageslicht auf subtile Weise reflektiert. Es zeigt sich ein Gefühl von schier endloser Großzügigkeit, ohne die behagliche Atmosphäre zu verlieren.
Fassadenarbeiten an den Penthäusern
Die Dachabdichtung und der Dachrandabschluss (die Attika) sind zu 100% fertiggestellt. Die Bitumen- oder Kunststoffbahnen sind vorschriftsmäßig hochgeführt. Die Verblechung (Attikaabdeckung) aus Titanzink ist montiert. Die Stöße sind regensicher ausgeführt. Das Gefälle ist zur Dachseite ausgerichtet
Penthouse
Die Außenputzarbeiten an den Fassadenflächen des Penthouses sind erfolgreich abgeschlossen. Der Unterputz ist vollständig aufgebracht, die Armierungslage eingebettet.
Verputzarbeiten im Abstellraumgeschoß und in den Treppenhäusern
Treppenhäuser und
Der Untergrund wird gereinigt. Feuchte Wände trocknen.Grundierung: Ein Haftgrund sorgt dafür, dass der Putz gut hält.Schutz: Kanten werden mit Schienen verstärkt.Abstellraumgeschoß
Der mineralischen Unterputz wurde lot- und fluchtgerecht auftragen, mit der Kartätsche abzgezogen und eingebetten. Der Oberputz auftragen. Nach dem Anziehen wurden die Flächen gefilzen und zu einer feine, gleichmäßig strukturierte Oberfläche abgezogen.
Stockwerk für Stockwerk, dem Ziel entgegen.
DAS 5. OG IST ERREICHT: TROCKENBAU UNTERKONSTRUKTION
Die Rahmenkonstruktion und U-Profile (UW): wurden am Boden und an der Decke befestigt. Für die Entkopplung wurde unter die U-Profile ein selbstklebendes Dichtungsband gelegt. Das sorgt für Schallschutz. Als nächster Schritt folgen die C-Profile, die in die Bodenschiene gestellt und in das Deckenprofil geklemmt werden.
DAS 5. OG IST ERREICHT: TROCKENBAU UNTERKONSTRUKTION
Die Rahmenkonstruktion und U-Profile (UW): wurden am Boden und an der Decke befestigt. Für die Entkopplung wurde unter die U-Profile ein selbstklebendes Dichtungsband gelegt. Das sorgt für Schallschutz. Als nächster Schritt folgen die C-Profile, die in die Bodenschiene gestellt und in das Deckenprofil geklemmt werden.
ETAGE FÜR ETAGE NIMMT FORM AN
BAUTENSTAND JUNI 2026
Die neuesten Aufnahmen vom Baugeschehen des Loftprojekts Tauras dokumentieren den kontinuierlichen Fortschritt auf der Baustelle: Mit der erfolgreichen Errichtung der Trockenbau-Unterkonstruktionen, die mittlerweile bis einschließlich des 3. Obergeschosses abgeschlossen ist, zeichnet sich die zukünftige Raumaufteilung immer deutlicher ab. Die präzise gesetzten Profile strukturieren nun die ehemals offenen Etagen und verleihen den einzelnen Wohneinheiten Schritt für Schritt eine klare, greifbare Kontur.
Während in den unteren Geschossen die Raumaufteilung bereits fest verankert ist, laufen im 4. Obergeschoss derzeit die letzten Vorbereitungen für den baldigen Beginn der Trockenbauarbeiten. Diese fließende Verzahnung der einzelnen Bauphasen garantiert einen effizienten Bauablauf und bereitet den Weg für den anschließenden Innenausbau sowie die weitere haustechnische Erschließung vor.
DAS ARCHITEKTONISCHE RÜCKGRAT ENTSTEHT
BAUTENSTAND MAI 2026
Die neuesten Aufnahmen vom Baugeschehen des Loftprojekts Tauras verdeutlichen den rasanten Wandel auf der Baustelle: Mit der Errichtung der Ständerwerk-Strukturen für die Wohnungs- und Zimmertrennwände gewinnen die großzügigen Etagen nun massiv an Kontur. Wo vor Kurzem noch weite Sichtachsen dominierten, definieren jetzt präzise gesetzte Profile die zukünftigen Wohneinheiten und schaffen eine klare räumliche Gliederung.
Parallel zu dieser baulichen Strukturierung schreitet die technische Erschließung entscheidend voran. Zeitgleich mit dem Trockenbau werden die Steigzonen zur inneren Erschließung der Haustechnik angelegt. Diese bilden das technologische Rückgrat des Gebäudes und gewährleisten eine effiziente sowie unsichtbare Integration aller Versorgungsleitungen in das moderne Architekturkonzept.
ERRICHTUNG IHRER EIGENEN VIER WÄNDE
BAUTENSTAND APRIL 2026
Die aktuellen Aufnahmen vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in den Fortschritt des Loftprojekts Tauras: Mit dem Beginn der Wanderrichtung nehmen die weitläufigen, bislang offenen Flächen nun zunehmend Gestalt an. Erste Strukturen zeichnen sich ab und lassen bereits erahnen, wie sich die zukünftigen Räume harmonisch in das Gesamtbild einfügen werden.
Parallel dazu schreitet die Erschließung des Gebäudes zügig voran. Die einzelnen Bereiche werden präzise definiert und aufeinander abgestimmt, sodass eine durchdachte und funktionale Raumaufteilung entsteht.
Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die anstehenden Kernbohrungen auf Hochtouren, um die technische Infrastruktur optimal zu integrieren.
Der Bautenstand Anfang April 2026 markiert damit einen bedeutenden Meilenstein: Aus der offenen Rohfläche entwickelt sich Schritt für Schritt ein klar strukturiertes und hochwertiges Raumkonzept, das die Besonderheiten des Loftprojekt Taura" bereits jetzt erahnen lässt.
SCHRITT FÜR SCHRITT DEM ZIEL ENTGEGEN
BAUTENSTAND ZUM JAHRESWECHSEL
Das Loftprojekt Taura mit seinen über 170 Fenstern ist jetzt winterfest gemacht.
Die Fenster in den ersten 3 Etagen wurden ausgebaut und entsorgt. Diese Fenster wurden gemäß Planung und Vorgaben des Denkmalschutzes in Anlehnung an den Original-Altbestand komplett erneuert. Neu hinzukommende Fensterflächen gemäß Planung sind die Fenstererweiterungen sowie die Elemente der Apartments im Südflügel des Gebäudes sowie die der Penthäuser auf dem Dachterrassengeschoss. Schön zu erkennen, die Sonderanfertigungen im 5. OG mit der Dreiecksform.
Verglasung
Es kommen in den Wohnbereichen ausschließlich Dreifachverglasungen mit einem UG-Wert gemäß aktueller EnEV zum Einbau.
Neueste Impressionen & Entwicklungen
Bautenstand August 2025
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Große Fortschritte sind diesen Monat auf der Penthouse- Ebene zu vermerken.
Zum Einen sind hier, wie man sieht, die Außenfassaden bereits fertig verputzt, in Vorbereitung auf die nun nachfolgende Dämmungsebene.
Penthouse-Fortschritt
Des Weiteren erhält man unten rechts einen Einblick in den aktuellen Innenzustand einer Penthouse Einheit. Auch hier ist die Verputzung fertiggestellt.
Neueste Impressionen & Entwicklungen
Bautenstand 2025
Außerdem wurden auf der Penthouse Ebene die Dachrinnen fertig installiert.
Dazu gehören mehrere Abdichtungslagen inklusive einer Aufdachdämmungsebene.
Die Installation erfolgte auch in Zusammenhang mit der Entwässerung des Penthousedaches bzw. der Rinnenkonstruktionen.
Maisonette Fortschritt
Die unteren zwei Bilder zeigen den aktuellen Entwicklungsstand des Treppenhauses in einer Maisonette Einheit. Diese geht über 3 Etagen.
Aus der hier abgebildeten Perspektive, welche den Betrachter aus der unteren Etage nach oben führt, sind die ausgesägten Kanten die Geschossdecken von den 3 alten Fabriketagen.
behind the scenes - Es geht voran...
Bautenstand August 2025
Das alte Industriedenkmal ist auf bestem Wege, sich in ein charismatisches Gebäude mit modernen Lofts zu verwandeln.
Enorme Fortschritte sind bei den Dacharbeiten im Penthouse zu vermerken, denn diese sind nun abgeschlossen. Bereits verlegt ist die Aufdachdämmung, welche der besseren Klimatisierung des Gebäudes zu Gute kommt. Man sieht hier die erste Abdichungslage mit zusätzlicher mechanischer Befestingung, ordnungsgemäß nach den Hochhausrichtlinien angebracht. Diese Befestigungen wurden nochmals überschweisst.
Dach Fortschritte
Danach erfolgt die finale Abdichtungslage und Isolation mit Schweissbahnen.
Links sieht man, wie bei den Penthäusern in der obersten Etage bereits die
Dachrinnen fertig gestellt werden. Dem Genießen des Ausblicks von der eigenen Dachterrasse steht somit bald nichts mehr im Weg.
behind the scenes - part II
Bautenstand August 2025
Auch Innen geht es mächtig voran. Hier sieht man beispielhaft, wie im 5. Obergeschoss verputzt wird. Mittlerweile sind die Putzarbeiten in allen Wohnungen abgeschlossen und es wird sich im nächsten Schritt der Außenfassade gewidmet.
Innenausbau
Vielversprechend ist zudem, dass diese Woche bereits die Fenster geliefert wurden. Diese 3- fach verglasten Modelle sind im Industrie Style gefertigt und orientieren sich an der historischen Gliederung und Sprossenausbildung. Außerdem bescheren sie dem Bewohner helle lichtdurchflutete Räume mit einem warmen Wohlfühlambiente.
Dein Zuhause
Eigentum = Sicherheit & Selbstverwirklichung
Wohnen auf dem Land .... Arbeiten in der Stadt
verbindet Ruhe und Rückzug, Erholung in der Natur mit allen Vorteilen einer Großstadt in unmittelbarer Nähe
Chemnitz als boomende Metropole mit Kultur, Wirtschaft & Lebensqualität
modernes funktionales nachhaltiges Wohnen ... ideal für Familien
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Ganz nah dran an der Großstadt und genügend weit weg
von der Unruhe dieser.
Der Erfolg einer Investition in Immobilien ist eng verbunden mit den Menschen die darin wohnen und mit der klugen Ausschöpfung von Fördermitteln und Steuerersparnissen ... ob Kapitalanleger oder Eigennutzer.
Die ChrEAnS Gruppe steht für die Projektentwicklung
herausfordernder Sonderimmobilien. Unser Können
sind die erstmalige Baurechtserlangung und durchdachte
Umnutzungsverfahren von anspruchsvollen,
stadtbildprägenden, historischen Sanierungsprojekten
in unserer Heimat Mittelsachsen, Chemnitz, Leipzig und
der sächsischen Schweiz.
kfw und steuerlich geförderte
denkmalimmobilie
Das loftprojekt taura, ein 6-geschossiges
ehrwürdiges Industriedenkmal prägt das Ortsbild und
die nahe Geschichte von Taura.
Es entstehen 30 komfortable Loft-Wohnungen.
Avantgardistische Wohnkultur, fein abgestimmt mit dem
Amt für Denkmalschutz und energetisch konzipiert
unter Ausnutzung aller möglichen KFW Fördermittel.
Stammdaten
Wohneinheiten
Kaufpreis und Nebenkosten
Förderung
Energie
Notizen aus der Kultur
1889 gründete Herr Guido Unger in Taura bei Chemnitz die
Mechanische Trikotagenfabrik. Sein Prinzip war stets, nur bewährte
Qualitätsware zu produzieren. Zur Produktionspalette gehörten
Herren-, Damen- und Kinder-Trikotunterkleidung sowie Unger’s
Ripta Strickunterkleidung. Sorgfältige Auswahl reinster Rohstoffe, garantiert transparente
Fertigung und eigene Textilveredlung mit klarem Brunnenwasser
aus dem betriebseigenen, 60 Meter tiefen Bohrbrunnen waren die
Voraussetzungen für das im Jahr 1912 vom Sächsischen Königshaus
erteilte Warenzeichen.
Bereits zu dieser Zeit wurden ausschließlich Rohstoffe aus der Natur, wie ausgewählte Baumwollen, Wollen feinster Provenienz aber auch Torf- und Nesselfasern für die Wirk- und Strickwarenfertigung eingesetzt. Die aufwendige Fassade wurde im Stil des Art déco gebaut, seinerzeit weltweit ein Ausdruck der Moderne. Unger‘s Trikotagenfabrik gilt deshalb heute zu Recht als herausragendes Denkmal sächsischer Industriearchitektur. Der kompakte Gebäudekörper über mehrere Etagen, die mediterrane Farbwahl, verspielte Ornamentik und das aufgesetzte Uhren-Türmchen könnten ebensogut zu einem mondänen Hotel am Mittelmeer aus der gleichen Bauzeit gehören.
Denkmal
1938 firmierte das Unternehmen als
Kommanditgesellschaft (KG). Zu den Produkten
gehörten unter anderem der Herrenschlüpfer
„Martin“ und „Unger’s Lockta Unterkleidung“,
die als „Deutsche Qualitätsarbeit“ angeboten
wurden.
Im gleichen Jahr stempelte die Deutsche
Reichspost „TAURA – Sitz großer Trikotagen- u.
Wirkwarenfabriken“. Nach 1945 erfolgte die
schrittweise Verstaatlichung des Unternehmens
zum VEB Trikotagenwerk „Kristall“ Taura, die
1972 abgeschlossen war. 1989 hatte der Betrieb
rund 200 Vollbeschäftigte.
Nicht nur die hohen Fenster deuten auf eine industrielle Nutzung
hin und machen es heute zu einer idealen Wohnimmobilie. Unser
Objekt bringt damit geschichtliches Flair, aufregende Architektur
und zeitgemäße Wohn- und Lebensformen unter ein Dach.
Das Gebäude war und ist nicht nur ein architektonischer
Blickfang. Unger entschied sich als erster Bauherr Sachsens für
die fortschrittliche Stahlbeton-Gleitbauweise. Deren hohe Qualität
kommt der Rekonstruktion des Fabrikgebäudes zugute und schlägt
sich auch positiv in dem neu geschaffenen Wohnraum nieder